Unfallversicherung - einfach erklärt


 

 

 

 

Bei der privaten Unfallversicherung gibt es doch eine Menge an Varianten und Tarifen da draußen. Ein Unfall ist per Definition ein plötzlich, unfreiwillig und von außen einwirkendes Ereignis mit dauerhafter Gesundheitsstörung. Für diese Ereignisse hast die private Unfallversicherung die Funktion dir mit einer einmaligen Geldzahlung eine Entschädigung zu bezahlen. Diese Geld kann u.a. für den Hausumbau (barrierefrei) oder die Anschaffung eines neuen KFZ verwendet werden.
Doch welche ist denn die passende für mich?

Jetzt erfährst du was bei der Unfallversicherung beachten musst:

Diese 3 Punkte sind bei der Unfallversicherung entscheidend


 

1.) Höhe der Grundsumme ist wichtig

Wie im Video erläutert liegen über 80 % aller Unfälle die passieren, später im Bereich von 1-20 % Invalidität. Somit wirken die Mehrleistungen und/oder auch Progression in den Verträgen nicht oder kaum. Daher ist es wichtig das die Grundsumme der Police möglichst hoch ist. Das ist jedoch meistens genau umgedreht der Fall. Die Policen werden mit dem Slogan: Hauptsache im schlimmsten Fall ist genug Geld da verkauft und nur die wenigsten Kunden wissen warum gerade das in der Praxis oft ein Nachteil ist.

Als Beleg hier die offiziellen Zahlen der Versicherungswirtschaft. (Quelle: Münchener Rück)

2.) Die Gliedertaxe

In der Unfallversicherung wird an Hand der Gliedertaxe die mögliche Höchstinvalidität ermittelt. Das bedeutet das jeder Tarif eine eigene Gliedertaxe verwendet um somit anhand deiner Einschränkungen nach einem Unfall deine Invalidität fest legt.

Anhand des Schaubildes kannst du sehen wie diese Unterteilung erfolgt und welche Sätze hier möglich sind. Da ich jedoch die Unfallversicherung mit sehr vielen Varianten am Markt verfügbar ist solltest du bei der Auswahl deines Vertrages darauf achten, dass die einzelnen Gliedmaßen möglichst hohe Prozentsätze erreichen können.

100 % sind das Maximale was eine einzelne Gliedmaße erreichen kann.

Hier solltest du also darauf achten: Umso mehr desto besser

Das macht im Schadenfall mehrere tausend wenn nicht sogar zehntausend Euro Unterschied bei der Leistung aus.

 

3.) Mitwirkung von Vorerkrankungen

Ein Unfall kann Gliedmaßen betreffen, welche unter Umständen von bestehenden Vorerkrankungen betroffen sind.

Diese können möglicherweise dafür sorgen, dass bei einem Unfall die zurückbleibende Einschränkungen höher ausfallen. Ob hier jedoch die Unfallversicherungsleistung reduziert wird bestimmt der Grad der Mitwirkung von Vorerkrankungen. Im Idealfall verzichtet der Versicherer auf die Anrechnung komplett. Gut sind Faktoren von 50 % oder mehr.

Fazit: Achte darauf der der Grad der Mitwirkung möglichst hoch in den Bedingungen deines Vertrages geregelt wird.

 

 

 

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